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„Auch sonst bin ich noch ein paar Mal in Lebensgefahrgewesen", fuhr der Graf fort. „Zum Beispiel, als die Söm-nieringsbahn noch nicht fertig war — ich glaube, es war s 852— da ging ich mit einer Gesellschaft durch einen von denTunneln oben. Ich erinnere mich, GrafMtavioNinsky war dabei,etwas älter als ich, mit gelockten Lsaaren. Ls war ganz finster drin.Ich ging den andern mit einer Laterne voran. Nun zog sich daquer über den Boden eine Schlucht oder Spalte hin, die war wohlfünfzig Fuß tief und etwa anderthalbmal so breit wie der Tischhier. Darüber hatten sie ein Bret gelegt, welches zu beiden SeitenLeisten hatte, damit die Narren nicht abrutschten. Dieses Bretmußte morsch sein; denn wie ich in der Mitte bin, bricht esein, und ich fahre hinunter, bleibe aber, da ich unwillkürlich dieArme ausgebreitet hatte, an den Leisten hängen. Die hinter mirkamen, dachtet: nun — die Laterne war mir nämlich entfallen underloschen — ich wäre hinabgestürzt, und waren nicht wenig er-staunt, als sie fragtet:: ,Leben Sie noch'? statt von tief untenher ganz oben vor sich — als sie da die Antwort erhielten:,Ia, hier'bitt ich'. — Ich hatte mich inzwischen auch mit denBeinen angeklammert und fragte, ob ich zurück oder hinübersollte. Der Führer meinte, es wäre besser, hinüber, und soarbeitete ich mich dein: dahin. Der Arbeiter, der uns führte,zündete nun ein Licht an, suchte ei:: anderes Bret und brachteso die Gesellschaft nach". — „Man sah mit dem Brete so recht,wie liederlich und leichtsinnig solche Dinge zu der Zeit genommenwurden". — — — „Lfernach, als wir aus dem Tunnel her-aus waren, fuhren wir in einem niedrigen Narren sausenddie Bahn hinab. lDir hatten dicke Stöcke, um zu hemmen,und thaten es auch, wenn es um die Nurven ging. Beider stärksten brachten wir's aber nur mit großer Mühe fertig,