Band 
Erster Band.
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haften und brutalen Wesens fühlen. Er vergißt seine hoheStellung und behandelt sie wie ein preußischer Bauer, d. h.er tractirt sie mit der Kardätsche, und wie es in Deutschlandheißt, kommt das keineswegs selten vor. Im Jahre s867wurde er vom Dämon der Eifersucht ergriffen, als er hörte,daß eine seiner Maitressen sich mit einem hübschen russischenHerrn von Adel ins Theater begeben. Indem er sich dasRecht zusprach, die, welcher er ein Iahrgehalt gab, zu prügelndrang er in die Loge ein, in der sie sich befand, und bearbeitete mitkräftigen Karbatschenhieben die runden Schultern der Schönen".— „Als dieser Vesuv von einem Diplomaten im Juni s867in Paris war, ging er häufig des Abeuds in bürgerlicherKleidung, oft auch incognito aus, um aus die nächtlich umher-schweifenden Schönen Jagd zu machen; man hat ihn Abendsaus dem Bal Mabille erkannt".

„Folgen wir Bismarck Schritt für Schritt aus den Etappenseines Lebens, so sehen wir ihn immer aus der Politik einGewebe von Intriguen machen und dem Ehrgeiz eines stolzenDespoten alles das zur Verfügung stellen, was der menschlicheGeist aus dem Gebiete verschlagener Tücke, schurkischer Gesinnungund verbrecherischer Denkart in sich bergen kann. Indem ers865 dem Volke Preußens seine Freiheit raubte, indem ers86^ das schwache Dänemark niederschlug, dem er zwei Herzog-thümer entriß, indem er s866 Oesterreich erniedrigte und dasKönigreich Hannover, das Kurfürstenthum Hessen, das Herzog-thum Nassau und die freie Stadt Frankfurt wegnahm, indemer diese Staaten entsetzlich prellte, indem er s8?0 Frankreichabwürgte, es zu Grunde richtete und ihm den Oelzweig desFriedens versagte, hat Herr von Bismarck immer nur mit kaltemBlute aus den Tod der Unschuldigen speculirt. Dieser hoch-fahrende, anmaßende und brutale NIensch wohnt sühllos der