um einen Straßendamm daraus zu machen'. Heute ist Allesruhig, Dank den Kanonen und Truppen (Mobilen und National-gardisten), welche die ganze Linie der Lhamps-Elysses und derTuilerien besetzt halten.
Welch ein Krieg, mein lieber Joseph! Es giebt in derWeltgeschichte kein Beispiel eines ähnlichen Ereignisses; dennCäsar hat auf die Eroberung Galliens im Zustande der Barbareisieben Jahre verwendet, und wir sind binnen drei Monaten mitKrieg überzogen und zu Grunde gerichtet worden!
Mit der kaiserlichen Familie scheint es für immer aus zusein. Da wird's eine Partei weniger geben — und vielleichtwird das uns zum Vortheile gereichen.
Bis jetzt bin ich noch nicht genöthigt gewesen, Pferde-fleisch zu essen, aber das Rindfleisch ist von einer beklagens-werthen Härte, und das Büffelfleisch, das aus dem BotanischenGarten kommt, und das mir neulich aufgetragen wurde, taugtwenig mehr. Ich bin hier ganz allein, was nicht vergnügtstimmt, aber Dank der Musik und der Lectüre, denen ich michin reichlichem Maße widme, langweile ich mich niemals.
wenn es einen Waffenstillstand giebt, und Du mir schreibenkannst, so unterlaß das nicht; denn es liegt mir viel daran.Deine Meinung über alles zu erfahren, was sich begiebt Ichmöchte Dich auch den Namen eines französischen Diplomatenwieder ein wenig zu Ehren bringen sehen, der heutigen Tageszur Lächerlichkeit geworden ist". — — —
Ich bin hiermit in der Mitte des Feldzugs und zugleichin der Mitte der Reihe von Erinnerungen angelangt, diemein während desselben geführtes Tagebuch enthält, und esscheint mir hier passend, einen versuch zur Charakterisirungdesjenigen von den Herren in der Begleitung des Bundes-kanzlers einzuschalten, der mir damals und seitdem immer
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