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Erste Band.
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Cap. 14—18. Ausg. Hannibals undDcipio's. Grob. Macedon. 1Z1

Welt durchwanderte, um dem Namen Roms Feinde zu erregen.Er war bei Prusias, dem schlauen, habsüchtigen, furchtsamen KönigBithyniens, als seine Auslieferung begehrt wurde. Da nahm erdas Gift, welches er seit vielen Jahren bei sich trug, um nie zuleiden, was Hannibals unwürdig wäre. Diesen Preis erhielt ervorn Geschick für die durchbrochenen Alpen, die Tage am Ticinus,an der Trebia, am Trasimener See und bei Cannen; aber sterbendkonnte er Roms durch schnelles Glück beschleunigten Unstern vor-aussehen, und daß unter den Helden, welche mit Heeren einer ver-dorbenen Republik einen in der Blüthe der Kraft stehenden militäri-schen Staat ruhmvoll bekämpft, sein Name ewig obenan stehen würde.

Um dieselbe Zeit wich sein Ueberwinder der Eifersucht einerPartei. Scipio verließ das gerettete Rom, lebte auf seinem Land-hause bei Linternum in der persönlichen Würde, die ihm der Neidnicht nehmen konnte, starb daselbst und hinterließ den Anwohnerndie, viele Geschlechtalter fortgepflanzte Meinung, daß, nachdem dievon ihm verehrten Götter den hohen Geist in ihre Gesellschaft auf-genommen, unter der Myrthe, in deren Schatte in selbstgepflanztemLustwäldchen er ruhete, eine übernatürliche Schlange den Zugangseiner Asche bewahre.

Capitel 15.

Eroberung Macedoniens.

Den Aetoliern vergaben die Römer, eroberten Inseln in demadriatischen Meer, und nöthigten das aufrührische Jstrien, fernerszu dienen. Indeß hatte König Philippus den bessern seiner Söhneder verleumderischen List des Perseus geopfert, über dessen Betragener in verlassenem Alter durch Gram sich tödtete. Dieser Perseus, v. Ehr.um den Macedoniern sich zu empfehlen, erhob nach langer Anstren- 1^8.gung einer an sich weisen Staatskunst gegen die Römer einen Krieg,