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Vierter Band.
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Eap. 30. Fortsetzung russischer Geschichten.

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Capitel 30.

Fortsetzung russischer Geschichten.

„Weiterhin!" 1 Pflegte er oft zu sagen: in der That gibt esVorzüge, die er, seiner Natur, Zeit und Lage nach, nicht erreichenund seiner Nation nicht geben konnte. Zu einer freien Verfassung(dieser wahren Gruudveste der Cultur und des Handels, worauf erso viel hielt) war die Nation nicht reif. Aber er rettete sie ausden Uebeln der Barbarei, so gut ein Mann in einem Zeitalteres vermag: der Despotismus, den er beibehielt, schien ihm noth-wendig und über so ein Volk natürlich.

Die Tochter eines gemeinen Livländers, Samuel, die Wittweeines schwedischen Dragoners, mit welchem sie zu Marienburg ge-lebt, hatte den Czar (der sehr wollüstig war, und bald an diesem,bald an jenem Geschlecht die Flamme feiner Begierden dämpfte)durch Reize gewonnen, durch Geistesgegenwart und männlichen Ver-stand gefesselt; so daß er sie als Kaiserin, Katharina I., krönenließ. Man findet in Ministerialberichten, daß gegen das Endeseines Lebens Katharina durch die Liebschaft des Kammerherrn Monsdie Gnade ihres Gemahls verlor, und jedermann ihrem Sturzentgegen sah. Da starb der Kaiser Peter der Große, dreiundfünfzig n Ebr.Jahre alt, unter heftigen Schmerzen, welche man dem Stein zu« ' o»schrieb. Noch wollte er schriftlich seinen Thronfolger ernennen; eswar ihm nicht möglich, mehr als drei Worte zu schreiben, Vovoertout s . . . .

In der Nacht seines Todes, der in der neuen, meist vonFremden bevölkerten Hauptstadt erfolgte, versammelte der FürstMenczikoff, der Kaiserin Freund, die Großen von Hofe und dievornehmsten Officiers der Leibwache; des auf der Burg verwahrten' plus ullrs.