Eap. 3. Spanien
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so viel Marechanx-de-Camp: über hundert Brigadiers, sechs General-inspectoren, 40 Kriegscommissärs, 15 Auditoren; der König hattesein Garderegiment, nebst einer Brigade Carabiniers, 36 Regimenterzu Fuß, 14 zu Pferd, 8 Regimenter Dragoner, ein Geniecorps,die Artillerie, einige Cadettencompagnien, fünf Stückgießereien; dieWaffenfabrik zu Toledo, eine andere für Feuergewehre zu Gui-puscoa. Die Invaliden waren in 46 Compagnien getheilt. Eswurden 42 Landregimenter, 126 Stadtmilizencompagnien gezählt;einige pflegten bei Gibraltar, Oran, Centa, Marsalquivir und inden kleinen Presidien zu campiren. Fremd war die Wallonengarde,vier Wallonen-, eben so viel Schweizerregimenter, zwölf italienische.Aber fast alle Corps in unvollzähligem Stand; 140 Regimentermochten kaum 100,000 Mann wirklich betragen. Die Taktik warin unwesentlichen Details geändert worden. Der Soldatenstandwurde nicht geehrt. Schleichhändler, Diebe und Mörder wurdenuntergesteckt. Auf Desertiren stand der Tod; aber die Officiereließen den Schuldigen lieber ein Jahr gefangen sitzen, führten ihnauf den Listen fort und bezogen den Sold. Die Hauptstückgießereiwar in den elendesten Umständen; aus Eigennutz der Aufseher warendie schlechtesten Materialien und Arbeiter genommen worden.
Das Seewesen ist in die drei Departements von Cadiz, Ferrolund Carthagena getheilt. Ferdinand I V. hinterließ 48 Linienschiffe.Don Carlos vermehrte die Zahl, aber der Schein war größer alsdie Kraft, alle Berichte übertrieben, die Befehle schlecht befolgt.Daher der unglückliche Krieg des 1762sten Jahrs, der elende Ausgangdes Angriffs auf Algier, die vergebliche Belagerung von Gibraltar.Nicht Gold, nicht Regimenter, nicht Schiffe, der Geist fehlt,welchen die Spanier vor dem katholischen Ferdinand und vor denGlaubensgerichten herrlich gezeigt.