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gen können, oder er hatte einen geheimen Befehl vom Kö-nige von Schweden, etwas nachzulassen; wenigstens be-stund er weder auf den Schiffen noch auf Norwegen.Man glaubt, daß er damals schon auf seine Aussöhnungmit Friedrichen, durch eine zweyte Verratherey bedachtgewesen. Der Friedensschluß, der von beiden Königenden 28 Februarius unterzeichnet worden, hielte in sichdie Abtrettung der dreyen Provinzen, als Kammergüter,die ehemals stückweise von Schweden abgerissen worden,desgleichen Bahus und Drontheim, weitläufige Landes-striche von Norwegen. Der Kriegskosten geschahe garkeine Erwähnung. Nur allein verband sich der König inDänemark, zur Sicherheit wegen der Aussöhnung,2O2O Mann Infanterie und eben so viel Cavallerie zurschwedischen Armee stoßen zu lassen. Die Mittler undUnterhändler begaben sich nach Rothschild, um dem Trak-tat seine Gestalt und seine Erklärungen zu geben. Einbesonderer Artikel vereinigte beide Prinzen, um den Beltvor auswärtige Flotten zu schließen. Das war es, war-um die Holländer dieser Friedensstiftung nicht günstigwaren.
Carl Gustav war, nach diesem Friedensschluß, inverdrüßlichen Umstanden. Er hatte Friedrichen viel zuviel zuwider gethan, als daß er auf seine AussöhnungStaat machen könnte. Er hatte viel zu wenig gethan,als daß er sich vor seinem Unwillen sicher gesetzt hätte.' Erhatte die Mittelstrasse ergriffen in einem Umstand, wodergleichen nicht Statt findet. Hätte er sein erstes Vor-haben ausgeführt, die dänische Krone dem Herzoge vonHolstein aufs Haupt zu setzen, so würde er in dem Haßder Dänen gegen die Schweden eine Zertheilung gemachthaben; und durch Hülfe der Trennung, die er in demKönigreiche gelassen hätte, würde er seine gemachten Ero-berungen ruhig haben genießen können; er würde sichauch von einem seiner Feinde gänzlich losgemacht haben.Er ließ Friederich auf dem Throne, nachdem er ihn ge-
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