Jahrhundert, xm. Capitel. 49z
espite imxotentjge, ungeachtet seine häufigen Ausschwei-fungen mit dem schönen Geschlechte so bekannt waren.Der Jnfant Don Pedro heurathete die Königinn, undwurde König, unter dem Titel eines Regenten. SechsMonate lang setzten die Uneinigkeiten und Verwirrungenam Hofe ganz Portugall in eine große Gährung; und dieSpanier versuchten nicht ihren Vortheil davon zu ziehen.Der eben so üvel beschaffene Hof zu Madrit würde viel-leicht einen schläfrig geführten Krieg nach und nach habenverlöschen lassen/ den er seit vielen Jahren ohne Hoff-nung geführet/ wann die/ zu Anfang des Jahrs 1667zwischen den Königen / Ludwig dem XIV und Alphonsusdem VI / geschlossene / Off- und Defensivallianz/ demsel-ben nicht angekündiget hätte/ größern Gefahren vorzu-kommen. Er wurde endlich müde, sich für den Scheinder Größe, der niemanden mehr verblenden konnte, un-nützlich zu verzehren; und nachdem er sich in die Schandeergab, ein Königreich abzutretten />), welches er zu sei-nem größern Schimpf so schlecht regieret hatte, so nahmer mit vieler Begierde die Eröffnungen an, welche derRitter Robert Southwell, der englische Gesandte, ihmdurch den Marquis d' Eliche, einen Gefangenen auf demSchlosse zu Lissabon seit der Schlacht bey Almexial imJahre 166z, thun ließe. Der Graf von Sandwich, Am-bassadeur von Engelland an beide Höfe, böte seinen Herrnals Vermittler an. Man handelte, ohne sich an die Ein-wendungen des französischen Abgesandten zu kehren, wel-cher das letztere Bündniß, worinnen beide sich verbinden-^ de Theile einander versprochen, keinen Frieden mit Aus-schließung des andern zu machen, dagegen anführte.
Der Traktat wurde von dem vermittelnden Bevoll-mächtigten den t s Februar des Jahres 1668 unterzeich-net , und hernach von beiden Theilen bestättiget. Alledarinnen begriffene Artikel lassen sich auf einen zusammenziehen, nehmlich, daß die zwey Königreiche, Portugall
und
it) H.elLtiou trsäuite cie 1' p. 4-7. et luiv.