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spiel, geberdete sich so seltsam heftig, daß er mir erst einLächeln abnöthigte; bald aber nahm seine Rede, von dermir keine Silbe entging, meine ganze Aufmerksamkeitin Anspruch.
„Christen," rief er, „was ist die Duldung, welchemau von uns verlangt? Ist sie christliche Liebe? Nein,sage ich, dreimal nein! Sie ist eine fluchwürdige Gleich-gültigkeit gegen das Loos unsrer Brüder! Was würdetIhr von hinein Menschen sagen, der einen andern amRande des Abgrunds schlummern sähe und ihn nichtweckte und zurückzöge? Und doch handelt es sich indiesem Falle nur um Leben und Sterben des Leibes.Um wie viel weniger dürfen wir, wo ewiges Heil oderVerderben auf dem Spiele steht, ohne Grausamkeitunsern Nächsten seinem Schicksal überlassen! Wie? eswäre möglich, mit den Ketzern zu wandeln und zuhandeln, ohne den Gedanken auftauchen zu lassen, daßihre Seelen in tödtlicher Gefahr schweben? Gerade unsreLiebe zu ihnen gebietet uns, sie zum Heil zu überredenund, sind sie störrisch, zum Heil zu zwingen, und sindsie unverbesserlich, sie auszurotten, damit sie nicht durchihr schlechtes Beispiel ihre Kinder, ihre Nachbarn, ihre
Mitbürger in die ewigen Flammen mitreißen! Denn
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