Fünftes Kapitel.
Am nächsten Morgen zur anberaumten Stundestellte ich mich bei dem Admiral ein und fand ihn ineinem abgegriffenen Taschenbuchs blätternd.
„Dies sind," begann er, „meine Aufzeichnungen ausdem Jähre siebenundfünfzig, in welchem ich St. Quentinvertheidigte und mich dann den Spaniern ergeben mußte.Da steht unter den tapfersten meiner Leute, mit einemKreuze bezeichnet, der Name Sadow, mir dünkt, es warein Deutscher. Sollte dieser Name mit dem Eurigenderselbe sein?" —
„Kein andrer als der Name meines Vaters! Erhatte die Ehre, unter Euch zu dienen und vor EuernAugen zu fallen!" —
„Nun denn," fuhr der Admiral fort, „das bestärktmich in dem Vertrauen, das ich in Euch setze. Ich bin