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Lignerolles beugte sich über den Sterbenden, wahrendBoccard mich von hinnen zog.
Wir folgten dem Umkreise der Stadtmauer in flüch-tiger Eile bis zum zweitnächsten Thore, wo Boccardmit mir in eine kleine ihm bekannte Schenke trat. Wirdurchschritten den Flur und ließen uns hinter dem Hauseunter einer dicht überwachsenen Laube nieder. Noch warin der feuchten Morgenfrühe alles wie ausgestorben.Der Freund rief nach Wein, der uns nach einer Weilevon einem verschlafenen Schenkmädchen gebracht wurde.Er schlürfte in behaglichen Zügen, wahrend ich denBecher unberührt vor mir stehen ließ. Ich hatte dieArme über der Brust gekreuzt und senkte das Haupt.Der Todte lag mir auf der Seele.
Boccard forderte mich zum Trinken auf, und nach-dem ich ihm zu Gefallen den Becher geleert hatte, be-gann er:
„Ob nun gewisse Leute ihre Meinung ändern werdenüber Unsre liebe Frau von Einsiedeln?" —
„Laß mich zufrieden!" versetzte ich unwirsch, „washat denn sie damit zu schaffen, daß ich einen Menschengetödtet?" —
„Mehr als du denkst!" erwiederte Boccard mit