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hatte ausreifen lassen, damit der Tropfen um so kräftigerwerde, scholl zuweilen ein vereinzeltes Winzerjauchzenherüber.
Die Beiden schritten, wie von einem Herbstgefühlegedrückt, ohne Worte einer hinter dem andern. Auchbot ihnen der mit ungleichen Steinplatten und Blöckenbelegte steile Absteig eine unbequeme Treppe und wurdensie vom Winde, der aus Westen her in rauhen Stößenüber den See fuhr, zuweilen hart gezaust.
Die ersten Tage der Lese waren die schönsten desJahres gewesen. Eine warme Föhnluft hatte die Schnee-berge und den Schweizersee auf ihre Weise idealisirt, dieReihe der einen zu einem einzigen stillen, großen Leuch-ten verbunden, den andern mit dem tiefen und kräftigenFarbenglanze einer südlichen Meerbucht übergössen, alsgelüste sie eine bacchische Landschaft, ein Stück Italien,über die Alpen zu versetzen.
Heute aber blies ein heftiger Querwind und diedurch grelle Lichter und harte Schatten entstellten Hoch-gebirge traten in schroffer, fast barocker Erscheinung demAuge viel zu nahe.
„Pfannenstiel, dein Vorhaben entbehrt der Ver-nunft!" sagte nun plötzlich der Vorangehende, ein kurzer,