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unter dem Thorbogen hervor in den bischöflichen Hof.Jetzt gehen wir zu Zweien, neben mir ein Coloß. Ichsehe nur einen Federhut, darunter eine Gewaltsnase undden in den Kragen gesenkten pechschwarzen Spitzbart:„Wertmüller," fragte der Große, „wen bestatten wir?"
— „Ich weiß nicht," sage ich. Wir treten in die Kathe-drale zwischen das Gestühl des Schiffes. „Wertmüller,"fragt der Andere, „wem singen sie ein Requiem?" —„Ich weiß nicht," sag' ich ungeduldig. „Kleiner Wert-müller," sagt er, „stell' dich einmal auf die Zehen undsieh', wer da vorn aufgebahrt liegt." — Jetzt unterscheideich deutlich in den Ecken des Bahrtuches den Namenszugund das Wappen des Jenatschen, und im gleichen Augen-blicke wendet er, neben mir stehend, mir das Gesicht zu
— fahl mit verglühten Augen. „Donnerwetter, Oberst,"sag' ich, „Ihr liegt dort vorn unter dem Tuche mitEuern sieben Todeswunden und führt hier einen Diskursmit mir! Seid Ihr doppelt? Ist das vernünftig? Istdas logisch? Scheert Euch in die Hölle, Schäker!" Daantwortete er niedergeschlagen: „Du hast mir nichts vor-zurücken — mach' dich nicht mausig. Auch du, Wert-müller, bist todt."
Pfannenstiel überlief es kalt. Dieser Traum am
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