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Alle ausgebeutelt. Den muthmaßlich falschen Spielerließen sie nach einem kurzen Wortwechsel — er war vonAdel — als einen Mann ihrer Gattung unangefochtenziehen, brachen dagegen, gereizt und übernächtig zu ihrenZelten kehrend, in ein Gewirr schwer beladener Wagenein, das sich in einer Lagergasse staute. Der Lauenburger,der im Vorbeireiten sein Zelt öffnend das Nest leer ge-funden und seinen Verdacht ohne Weiteres auf denKönig geworfen hatte, kam ihnen nachgesprengt undfeuerte ihre Raubgier zu einer That an, von welcherer wußte, daß sie, von dem Könige vernommen, GustavAdolf in das Herz schneiden würde.
Aber dieser sollte den Frevel mit Augen sehen.Mitten in den Tumult — Kisten und Kasten wurdenerbrochen, Rosse niedergestochen oder geraubt. Wehrlosemißhandelt, sich zur Wehre Setzende verwundet — rittder König hinein, zu welchem sich flehende Arme, Gebete,Flüche, Verwünschungen erhoben nicht anders als zumThrone Gottes. Der König beherrschte und verschobseinen Zorn. Zuerst gab er Befehl, für die mißhandel-ten Flüchtlinge zu sorgen, dann befahl er die ganzeadelige Sippe zu sich auf die neunte Stunde. Heim-reitend, hielt er vor dem Zelt des Generalgewaltigen,