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groben, ja bäurischen Rede, wie sie ihm sonst nichteigen war.
„Räuber und Diebe seid ihr vom Ersten zum Letzten!Schande über euch! Ihr bestehlet eure Landsleute undGlaubensgenossen! Pfui! Mir ekelt vor euch! DasHerz gällt mir im Leibe! Für eure Freiheit habe ichmeinen Schatz erschöpft — vierzig Tonnen Goldes —und nicht soviel von euch genommen um mir eine Reit-hose machen zu lassen! Ja, eher bar wär' ich geritten,als mich aus deutschem Gute zu bekleiden! Euch schenkteich, was mir in die Hände fiel, nicht einen Schweine-stall hab' ich für mich behalten!"
Mit so derben und harten Worten beschimpfte derKönig diesen Adel.
Dann einlenkend, lobte er die Bravour der Herren,ihre untadelige Haltung auf dem Schlachtfelde undwiederholte mehrmals: „Tapfer seid ihr, ja, das seid ihr!Ueber euer Reiten und Fechten ist nicht zu klagen!" ließdann aber einen zweiten noch heftigeren Zorn aufflammen:„Rebellirt ihr gegen mich," forderte er sie heraus, „sowill ich mich an der Spitze meiner Finnen und Schwe-den mit euch herumhauen, daß die Fetzen fliegen!"
Er schloß dann mit einer christlichen Vermahnung