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Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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IV.

In der Dämmerstunde desselben ereignißvollen Tageswurde dem Könige ein mit einem richtig befundenenSalvocondukt versehener friedländischer Hauptmann ge-meldet. Es mochte sich um die Bestattung der in demletzten Zusammenstoße Gefallenen oder sonst um ein Ab-kommen handeln, wie sie zwischen sich gegenüberliegen-den Heeren getroffen werden.

Page Leubelfing führte den Hauptmann in das ebenleere Empfangszimmer, ihn hier zu verziehen bittend;er werde ihn ansagen. Der Wallensteiner aber, einhagerer Mann mit einem gelben verschlossenen Gesichte,hielt ihn zurück: er ruhe gern einen Augenblick nachseinem raschen Ritte. Nachlässig warf er sich auf einenStuhl und verwickelte den Pagen, der vor ihm stehengeblieben war, in ein gleichgültiges Gespräch.

„Mir ist," sagte er leichthin, „die Stimme wäre mirbekannt. Ich bitte um den Namen des Herrn." Leubel-