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folgend mit verstohlenen Schritten und verhülltemHaupte. Seltsamerweise gewann diese Vorstellung trotzseines Gottvertrauens plötzlich Gewalt über ihn. Jetztfühlte der christliche König, daß die Atmosphäre desAberglaubens, welche den Friedländer umgab, ihn anzu-stecken beginne. Er that wieder einen Schritt gegenden Ausgang.
„Die Majestät," endete der Friedländer fast ge-müthlich seinen Besuch, „sollte sich wenigstens ihremKinde erhalten. Die Prinzeß lernt brav, wie ich höre,und ist der Majestät an das Herz gewachsen. Wennman keine Söhne hat! Ich bin auch solch ein Mäd-chenpapa!" Damit empfahl sich der Herzog.
Noch sah der Page, welchem das belauschte Gesprächwie ein Gespenst die Haare zu Berge getrieben hatte,daß Gustav sich in seinen Sessel warf und mit demHandschuh spielte. Er entfernte das Auge von derSpalte, und in die Kammer zurückwankend, warf ersich neben dem Lager nieder, den Himmel um dieBewahrung seines Helden anflehend, dem seine bloßeGegenwart — wie der Friedländer meinte und er selbstnun zu glauben begann — ein geheimnißvolles Unheilbereiten konnte. „Was es mich koste," gelobte sich der