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er in ihm nur ein Werkzeug, so konnte ihm diesesmorgen entrissen werden.
In so böse Zweifel verstrickt, verfolgte ich meinenWeg, als sich eine Hand auf meine Schulter legte. Ichwandte mich und blickte in das wolkenlose Gesicht meinesLandsmannes Boccard, der mich umhalste und mit denlebhaftesten Freudenbezeugungen begrüßte.
„Willkommen, Schadau, in Paris!" rief er, „Ihrseid, wie ich sehe, müßig, das bin ich auch, und da derKönig eben verritten ist, so müßt Ihr mit mir kommen,ich will Euch das Louvre zeigen. Ich wohne dort, dameine Compagnie die Wache der innern Gemächer hat.— Es wird Euch hoffentlich nicht belästigen," fuhr erfort, da er in meinen Mienen kein ungemischtes Ver-gnügen über seinen Borschlag las, „mit einem königlichenSchweizer Arm in Arm zu gehn? Da ja Euer AbgottColigny die Verbrüderung der Parteien wünscht, sowürde ihm das Herz im Leibe lachen ob der Freund-schaft seines Schreibers mit einem Leibgardisten."
„Wer hat Euch gesagt" . . . unterbrach ich ihn er-staunt —
»Daß Ihr des Admirals Schreiber seid?" lachteBoccard. „Guter Freund, am Hofe wird mehr geschwatzt,