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Schneider. „Aber Ihr kennt nnsern Pariser Pöbelnicht. Das ist ein wildes und ein neidisches Volk undwir Hugenotten haben das Privilegium sie zu ärgern.Weil wir eingezogen, züchtig und rechtschaffen leben, sowerfen sie uns vor, wir wollen uns als die Bessernvon ihnen sondern; aber, gerechter Himmel! wie ist.esmöglich die zehn Gebote zu halten und sich nicht vorihnen auszuzeichnen!"
Mein neuer Hauswirth verließ mich und bei dereinbrechenden Dämmerung ging ich hinüber in dieWohnung des Parlamentraths. Ich fand ihn höchstniedergeschlagen.
„Ein böses Verhängniß waltet über unsrer Sache,"hub er an. „Wißt Ihr es schon, Schadau? Ein vor-nehmer Höfling, Graf Guiche, ward diesen Morgen imZweikampfe von einem Hugenotten erstochen. Ganz Parisist voll davon und ich denke, Pater Panigarola wird dieGelegenheit nicht versäumen, auf uns Alle als auf eineGenossenschaft von Mördern hinzuweisen und seinentugendhaften Gönner -— denn Guiche war ein eifrigerKirchgängen — in einer seiner wirkungsvollen Abend-predigten als Märtyrer des katholischen Glaubens aus-zurufen .Der Kops schmerzt mich, Schadau,