Buch 
Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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Papa nicht gut, der Euch doch nur Liebes und nichts zuLeide gethan hat. — Was war das wieder für einSpektakel vergangenen Sonntag! Durch Eure Verlei-tung hat er den ganzen Nachmittag mit Euch aufEuerm Au-Teiche herumgeknallt. Welch' ein Schauspiel!Aufflatternde verwundete Enten, im Moor nach derBeute watende Jungen, der Vater in großen Stiefelnund das ganze Dorf als Zuschauer!" . .

„Es beurtheilte die Schüsse," warf Wertmüller ein.

„Pathe" — das Mädchen war von seinem Sitzeaufgesprungen und seine schlanke Gestalt bebte vor Un-willen, — „ich meinte bisher, Ihr hättet — trotz man-cher Wunderlichkeit — das Herz am rechten Flecke.Aber ich habe mich geirrt und fange an zu glauben,hier sei bei Euch etwas nicht in Ordnung!" und sie wiesmit einer kleinen Geberde des Zeigefingers nach derlinken Brustseite des Generals. „Ich hielt Euch," fügtesie freundlicher hinzu, „für eine Art Rübezahl... soheißt doch der Geist des Riesengebirges, von dessenKoboldstreichen Ihr so lustig zu erzählen wißt?" . . .

„Dem es zuweilen Spaß macht, Gutes zu thun undder, wenn er Gutes thut, dabei sich einen Spaß macht."

„So ungefähr. Doch, wie gesagt, wenn Ihr ebenso