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„Hand weg!" entgegnete dieser. „Soll ich michmit dir raufen, wie weiland mit dem Vetter Zeugheirvon Stadelhofen in der Rathslaube zu Zürich, äswir uns die Perrücken zausten, daß es nur so stob!Bedenke dein Amt, deine Würde!"
„Mein Amt, meine Würde!" wiederholte der Pfar-rer langsam und schmerzlich. Eine Thräne netzte seimgraue Wimper. Mit diesen vier schlichten Worten waidasselbe ausgedrückt, was uns in jener großartigen Ti-rade erschüttert, mit welcher Othello von seiner Ver-gangenheit und seinem Amte Abschied nimmt.
Der General schluckte. Die Thräne des alten Man-nes war ihm entschieden zu viel.
„La, la," tröstete er, „du hast eine prächtige Kalt-blütigkeit gezeigt. Auf meine Ehre, ein echter Wert-müller! Es ist ein Feldherr an dir verloren gegangen.'
Aber die Schmeichelei verfing nicht. Auch dcrMoment der Wehmuth war vorübergegangen.
„Womit habe ich dich beleidigt?" zürnte der Ent-rüstete. „Habe ich je in meiner Kirche auf dich gesticheltoder angespielt? Habe ich dich nicht in deinem Heiden-thume völlig werden lassen und dich gedeckt, wie ichkonnte? — Und zum Danke dafür hast du mir hinter-