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müde wie er war, in den Schlummer, den er erst heu-chelte, um die Schmeichelei des Pagen nicht gehört zuhaben oder wenigstens nicht zu beantworten.
So spielte der Löwe mit dem Hündchen und auchdas Hündchen mit dem Löwen. Und als ob ein necki-sches oder verderbliches Schicksal es darauf absehe, demverliebten Kinde seinen vergötterten Helden aufs Innigstezu verbinden, ihm denselben in immer neuer Gestalt undin seinen tiefsten Empfindungen zeigend, ließ es denPagen mit seinem Herrn auch den herbsten Schmerztheilen, welchen es giebt, den väterlichen.
Der König bediente sich Leubelfing's, dem er dasunbedingteste Vertrauen bewies, um die regelmäßig ausStockholm anlangenden Briefe der Hofmeisterin seinesPrinzeßchens sich vorlesen und dann auch beantwortenzu lassen. Diese Dame schrieb einen kritzlichen, schmalenBuchstaben und einen breiten gründlichen Styl, so daßGustav ihre umständlichen Schreiben meist gleich demPagen zuschob, dessen rasche Augen und bewegliche Lippendie Zeilen einer Briefseite nicht weniger behende hinunter-sprangen als seine jungen Füße die ungezählten Stufeneiner Wendeltreppe. Eines Tages bemerkte Leubelfingin der Ecke des Briefumschlages das große 8, womit