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und war in der wunderbarsten Stimmung. Er erhobsich langsam und wendete sich gegen die Anwesenden,lauter Deutsche, unter ihnen mehr als einer von den-jenigen, welche er im Lager bei Nüremberg mit so hartenWorten gezüchtigt hatte. Ob ihn schon die Wahrheitund die Barmherzigkeit jenes Reiches berührte, dem ersich nahe glaubte? Er winkte mit der Hand und sprachleise, fast wie träumend, mehr mit den geisterhaftenAugen als mit dem kaum bewegten Munde:
„Herren und Freunde, heute kommt Wohl meinStündlein. So möcht' ich Euch mein Testament hinter-lassen. Nicht für den Krieg sorgend — da mögen dieLebenden zusehen. Sondern — neben meiner Seligkeit— für mein Gedächtniß unter Euch! Ich bin überMeer gekommen mit allerhand Gedanken, aber alle über-wog, ungeheuchelt, die Sorge um das reine Wort. Nachder Victorie von Breitenfeld konnte ich dem Kaiser einenläßlichen Frieden vorschreiben und nach gesichertem Evan-gelium mit meiner Beute mich wie ein Raubthier zwi-schen meine schwedischen Klippen zurückziehen. Aber ichbedachte die deutschen Dinge. Nicht ohne ein Gelüst nachEurer Krone, Herren! Doch, ungeheuchelt, meinen Ehr-geiz überwog die Sorge um das Reich! Dem Habs-