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mit einem Altweibergesicht. Es war der Kaufherr Laub-finger. Um eine beträchtliche durch den Krieg gefährdeteSchuld einzutreiben, hatte er sich aus dem sichern Leipzigherausgewagt und unwissend dem Schlachtfelde genähert.
In die von Gepäckwagen gestaute Dorfgasse gerathen,war er dann dem Obersten nachgegangen, ihn um einesalva gnarckia zu ersuchen. In einem überströmendenGefühle von Dankbarkeit und von Erleichterung er-zählte er jetzt den Anwesenden umständlich die Geschichteseiner Familie. „Gustel, Gustel," weinte er, „kennst dunoch dein leibliches Vetterchen? Wie kann ich dir's be-zahlen, was du für mich gethan hast?"
„Damit, Herr, daß Ihr das Maul haltet!" fuhr ,ihn der Oberst an.
Der Pfarrer aber trat in das Mittel und sprach mitruhigem Ernst: „Herrschaften, Ihr kennt diese Welt.
Sie ist voller Lästerung." Frau Jda seufzte. „Und daam meisten, wo ein großer und reiner Mensch eine großeund reine Sache vertritt. Würde der leiseste Argwohndieses Andenken trüben" — er zeigte den stillen König— „welches Fabelgeschöpf würde nicht die PapistischeVerleumdung aus dieser armen Mücke machen," und erdeutete auf den ohnmächtigen Pagen, „die sich die Flügel