von der Flamme des Herdes beleuchtet. Der Dichterbetrachtete den Schneesturm und seine Tage, welcheer sich entschlüpfen fühlte, erschienen ihm unter derGestalt dieser bleichen Jagd und Flucht durch eine un-stete Rothe. Er bebte vor Frost.
Und seine feinfühligen Zuhörer empfanden mit ihm,daß ihn kein eigenes Heim, sondern nur wandelbareGunst wechselnder Gönner bedache und vor dem Win-ter beschirme, welcher Landstraße und Feldweg mitSchnee bedeckte. Alle wurden es inne und Cangrande,der von großer Gesinnung war, zuerst: Hier sitzt einHeimathloser!
Der Fürst erhob sich, den Narren wie eine Federvon seinem Mantel schüttelnd, trat auf den Verbanntenzu, nahm ihn an der Hand und führte ihn an seineneigenen Platz, nahe dem Feuer. „Er gebührt dir,"sagte er und Dante widersprach nicht. Cangrande aberbediente sich des freigewordenen Schemels. Er konntedort bequem die beiden Frauen betrachten, zwischenwelchen jetzt der Wanderer durch die Hölle saß, dendas Feuer glühend beschien und der seine Erzählungfolgendermaßen fortsetzte.