Buch 
Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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„Julian, du mußt mir schon das Opfer bringen,deine Studien zu unterbrechen. Wir gehen miteinanderzum Heere ab. Der König hat an der Grenze Verlusteerlitten, und auch der Jüngste muß jetzt seine Pflichtthun." Diese Rede verdoppelte die Reiselust eines Ster-benden . . . Einkauf von Rossen . . . Aufbruch . . .Ankunft im Lager . . . Eintritt in die Schlachtlinie. . .Das Auge leuchtete, aber die Brust begann zu röcheln.„Die Agonie!" flüsterte ich dem Marschall zu.

„Dort die englische Fahne! Nimm sie!" befahlder Vater. Der sterbende Knabe griff in die Luft.„Vivs lo roi!" schrie er und sank zurück wie von einerKugel durchbohrt."

Fagon hatte geendet und erhob sich. Die Marquisewar gerührt. „Armes Kind!" seufzte der König underhob sich gleichfalls.

„Warum arm," fragte Fagon heiter, „da er hin-gegangen ist als ein Held?"