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„Was hab' ich mit der Alten zu schaffen! Warumlächelst du, Männchen?"
„Weil du so mit ihr umgehst, die noch schön undjung ist."
„Ein altes Weib, sage ich dir."
„Ich bitte dich, Wulfrin! Dein Vater freite sieals eine Sechzehnjährige. Dein Geschwister ist nichtälter. Zähle zusammen! Doch jung oder alt, sie gabmir den Auftrag und ich darf ihn nicht unausgerichtetheimbringen."
Der Höfling verschluckte einen Fluch. „Du ver-dirbst mir den Krätzer, er schmeckt wie Galle." Erboststieß er den Becher von der Bank und setzte den Fußdarauf. „So sprich!"
„Frau Stemma," begann Gnadenreich in bildlicherRede, will sich vor dir die Hände in ihrer Unschuldwaschen."
„Ein Becken her!" spottete Wulfrin, als riefe erin die Gasse hinaus nach einem Bader.
„Wulfrin, stünde sie vor dir, du straftest deineLippen! Keine in Rätien hat edlere Sitte. Was sieverlangt, ist gebührlich. Auf der Schwelle ihres Kastells,vor ihrem Angesichts, jählings ist dein Vater erblichen.