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brachen emportrieb. Gnadenreich bog seitwärts dieBrücke suchend, während der Höfling den reißendenBach in einem Satze übersprang.
Wulfrin erreichte die Schwester. „Du läufst baar-fuß, Bräutchen?"
„Ich bin kein Bräutchen, und was nützen mir dieSchuhe, wenn ich nicht mit dir durch die Welt laufendarf?"
„Du bist nicht die Thörin, das im Ernste zu reden,und die Frau auf Pratum darf nicht unbeschuht gehen."
„Gnadenreich hat nicht den Mund gegen mich geöffnet."
„Er wirbt durch den meinigen. Nimm ihn, rath'ich dir, Wenn du keinen Andern liebst."
Sie schüttelte den Kopf. „Nur dich, Wulfrin."
„Das zählt nicht."
Sie hob die klaren Augen zu ihm auf. „Geschiehtdir damit ein so großer Gefallen?"
Er nickte.
„So thue ich es dir zuliebe."
„Du bist ein gutes Kind." Er streichelte ihr dieWange. „Ich werde euch schützen, daß euch nichtsFeindliches widerfahre, und bei eurem ersten BubenGevatter stehen."