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Aber mit wem hält es Fräulein Palma?" „Mit dir,"meinte der Höfling.
Graciosus sprach das Tischgebet. „Nun gleich auchden andern Spruch, frisch heraus, Gnadenreich!" ermun-terte Wulfrin.
Da geschah es, daß der Bischofsneffe, so redegewandter war, sich auf nichts besinnen konnte von alle demZärtlichen und Verständigen, was er sich für diesenentscheidenden Augenblick langeher ausgefonnen hatte.Rathlos blickte er in die warmen braunen Augen.Jetzt gedachte er des Lämmchens und der bloßen Füßeund kam in eine fromme Stimmung. „Palma novella,"bekannte er, „ich liebe dich von ganzem Herzen, vonganzer Seele und von ganzem Gemüthe."
Das war hübsch. Das Mädchen wurde gerührtund reichte ihm die Hand. Auch Wulfrin mißfiel dieseWerbung nicht. „Nun aber wollen wir ein bischenlustig sein!" rief er aus. „Das bringe ich euch!" Erhob den Krug und trank. Graciosus schöpfte einenLöffel Milch und bot ihn dem Munde seiner Braut.Es war nicht der einzige auf Pratum, aber Gnaden-reich wollte eine sinnbildliche Handlung begehen.
Sie öffnete schon die rothen Lippen, da sagte sie: