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ich thue. Ich wandere zu dem Kaiser und spreche zuihm: Siehe, Wulfrin der Höfling begehrt das eigeneBlut, das Kind seines Vaters! Es ist so, er kannnicht anders. Schaffe den Sünder aus der Welt!Und spricht der Kaiser: Die That ist nicht vollbracht,so antwortet Wulfrin: Ich vollbringe sie mit jedemAthemzuge!"
„Auf sündiger Geschwisterliebe," drohte Frau Stemma,„steht das Feuer."
Wulfrin lachte.
„Und du willst vor dem ganzen Volke dastehen indeiner Blöße?"
„Ich will dastehen," sagte er, „als der welcherich bin."
„So mangelt dir der Verstand und die Kraft, dasGeheimniß der Sünde zu tragen?"
„Das ist Weibes Art und Weibes Lust," sagte erverächtlich.
„Und du wirst mit dem Kaiser kommen und ichsoll dich richten?"
„Du!"
„Das werde ich!" sagte sie und entfernte sichlangsam.