(Ulfilas); Beowulf.
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Gothisches; Angelsächsisches.
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Abdruck uud Übersetzung aus drinGothischen 6oclox ^.nrbrosiunus .V.
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Xipist-mls koutaus ckn Hkoisinin
Epistel Pouli dc» Ephescrn
iiimstoctip
beginnt
knnlus fisfiiustllnlus Xi'iÄilNS
Pmilus Apostel Christi
ckesnis Pnirti vilsiin Aiips Poiin
Jesnö durch (den) Willen Gottes den
veilioin p-iini visiluckllm in Xiüiison
heilige» den seienden in Ephesuo
Anfang der Gothischen Übersetzung des Ephescrbriefes aus dem 6oäox Xradrosianris X.
Tieser Codex ist ein Palimpsest, d. h. der ursprüngliche (Gothische, Text ist ausradiert, um einem anderen (Lateinischen Homilien Gregors des Großen) Platz ;n machen Anf dieser Nachbildung, welche der Ausgabe vonCastiglione 181b, Tasel I, entnommen ist, sind die Gothischen Buchstaben mit zwei Linien, die Lateinischen durch eine läute Linie wiedergeben. Das Gothische Ich nn V., das LateiNliche im VI. Vll. Jahrhnndert ge-schrieben — Tieser in Mailand befindliche Codex A enthält die Gothische Übersetzung der Briefe des Apostels Paulus. Jetzt sind noch LOI Seiten dieser Handschrnt vorhanden, worunter zwölf leere und zwei unleserliche,einst waren es 400. Zu dieser Handschrist gehören noch vier in Turin befindlich- Blätter. Von anderen Gothischen Handschriften der Bibelübersetzung befinden stch außerdem m Mailand: 1 . Lmbrosiirlin- N, enthaltvoll ursprünglich SS6 Seiten jetzt noch 150 (darunter zwei leere', mit Bruchstücken der Panlinischen Briese; 2 der Lnibroonrnns 0, zwei Blatt Mit Bruchstücken des NiatthauS ; 5. Lmbiomirnn- o, dre, Blatt Mit Bruchstücken ausEsra und iliehemia. — Alle diese Handschriften stammen aus dem Kloster Bobbio und sind Palimpseste. — Eben daher stammen auch die acht Blatter (von denen stch fünf IN Mailand, drei lil der Vatikanischen Bibliothek;u Rom befinden), welche eine Gothische Erklärung des Evangeliums Johannes überliefern (ätreirins). Sonstige Gothische Sprachdenkmäler ynd: 1. nn Kalender, erhalten im Ooäex ^.mbrosianus 2. und 3. ,we:
' ' Nrktlnden mit Gothischen Zengennnterschriften, deren eine 551 ausgestellt ist.
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Ein Stück aus dm Wolfcnbütteler Bruchstücken der Gothischen Übersetzung desRömerbricfcs, Capitel 15, Vers 3, 4, 5.
Diese Bruchstücke, vier Blatt umfassend, sind noch im V. Jahrhundert in Uucialschrist geschrieben; siewurden von ihrem ersten Entdecker, dem Abte Knittel, 0oäsx 0aroNnu8 benannt. Die Handschriftstammt aus Kloster Weißembnrg im Elsaß und kam 1678 in die Wolsenbütteler Bibliothek. Rechts vondem Gothischen Texte befindet sich der Lateinische, gleichfalls in Uncialen geschrieben; er ist in dieser Nach-bildung fortgelassen. Die kleinere, über die Gothischen und Lateinischen Texte später gesetzte Schrift istsogenannte jüngere Römische Cursivschrist Merovinger Cnrsive) des Vll. (VUl.) Jahrhunderts.
Abdruck und Übersetzung uns den Wolfcnbütteler Gothischen Fragmentendes Römcrbricfes.
1 fürs ickvsitMiclaiis Pnü
der schmähenden dich.
MÜrusnn nun nicke,
fielen auf mich
8vn ülu nule 10
So viel auch
SV8 Illnrn Annislip vnrp,wie vorher geschrieben ward,ö än unsiirni Iliissin-llz» unserer Lehreßninelip vnrp,geschrieben ward,
ei plcknli pulllin
damit durch Geduld
snli Mprekstein
und Trost
boleo
(der, Bücher
ven lilllnuniii.
Hoffnung (wir) haben,
ip Aich pnl->iii<iis
Aber Gott der Geduld
füll pr-ckstsiu-iis
nnd des Trostes
Zibai irivis putn s-uno lr-chs-isiis
gebe euch das selbe denken
14 in ixivis inisso
in euch einander
Ansang des angelsächsischen Epos „Beowulf".
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Uiviiet! ivs klllr-vsnll > in xellclllAiun
Fürwahr wir (der) Heer-Tiincu in (den) L-agen der Vorzeit
hsoclovninA-i hrvin
(der) Bolkskönige Riihm
ün ün nepelinAlls
wie d.i(inals) (die) Edelinge
okt 8e)4ck 8esün§b
ost Scfild (der) Scesing
Aekrunou;-
crfuhren;
eilen treineckon!Heldenthaten aussührten!86-chesinls prs-ltnni,(der) Feinde Schaaren
INOUSANM IUeApn«1 msockosstlslls Ms-ill.manchen Magschasten (der) Wohnsitze beraubte (entzog)eMvcls eoil, s^üfistn neigst ivsasecks
(es) ängstete der Edelgcborne, seitdem zuerst (er) ward
tsiises-ckt luiiäen: Iie Poes Irot'rs Aedsacks
hilflos gesunden; er dafür ivrost erfuhr
ivsox Iiucksr ivolcnnin iveoritiiijtzncliui pllli
(er) wuchs unter (den) Wolken durch Würde
o<t paet liini iiss;iiiv)'lg siriin ^uibsittsucira
bis daß ihm jeder der Uinsitzenden (Nachbarn)
10 olvr Iinoiirncks Ii)'iiin seoicks
über die Wallfischstraße (das Meer, gehorchen müßte
xonidan srF'Icllin: Pnet ivnss xock oxnins;!
(und) Zins zahlen: Las war (ein) guter König!
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Erste Seite der einzigen Handschrift des „Beowulf".
Diese Haudschrift gehört dem X. Jahrhundert an und befindet sich im Lririsü Zluseum zu London (VitsUius L XV.der Cottonianischen Bibliothek). Im Jahre 1731 litt sie durch Brand und wurde namentlich an den Rändern schwerverletzt, so daß verschiedene Textesstellen vernichtet wurden, wie auch aus dieser Nachbildung zu ersehen ist. — DiesesAngelsächsische Heldengedicht stammt vielleicht noch aus dem VII. Jahrhundert. Es erzählt, wie Beowulf, König derGeaten (Südscandinavier), ein Seeungeheuer Grendel, das nächtlich aus des Dänenkönigs Hrodgar Halle dreißig Heldenraubt, tödtlich verwundet und dessen Mutter im Sumpsmeere umbringt.
ckLem eaksi-li zvnss aekter oenuecl
dem (ein) Sohn war nachher geboren
TS0I1§ 111 TSKI'duitl j>0116 §0ä 86Ilä6
jung in (den) Wohnsitzen (im Hause) den Gott sandte
Mes to IDot'i'tz: t^rtziiltsarkö 0iiA6llt
(dem) Volke zu Troste Feindesnolh er gesehen hatte
15 jaaet liis Ller clru§oii rlldo^'lea^s^
die sie eher ertrugen die Todten
IniiAS Invils. Ilim jiüies 1itki'6ü,
lange Weile (Zeit). Ihn: dafür der Herr des Lebens (Gott)n'ul(li'08 ^ ivelllcleuclö 'zvoi'oläüi's ikoi'Aent':
der Herrlichkeit waltende, Weltruhm gab:
Leoivulk ZVN68 I)i-«?^iii^ — Irlüed Fvicltz 8prnn^ —
Beowulf war berühmt — (sein) Ruhm weit drang —
8e)'Iäe8 tznkei'ü, 8e6(Ie1lliiäuin in.
Scyldes Sohn in den Scedetanden.
20 8ZVN 866ll1 §60I1s' kl'U^Ull^ xocltz §6^V)'1'66Ü11So soll junger Fürst Nlit Gut erwirken
ji'OMimi l'eolibiktinil 011 ....
mit reichlichen: Gntspenden in Vaters ...
Erklärende Bemerkungen zunebenstehendem Abdruck des„Beowulf".
1 Geer-Täneu — Speer-Dänen;sie heißen Scyldinge als UnterthanenSchlds undseinerNachsolger. 2 ZeileU 2 ^ Wahrlich, wir erfuhren der:Ruhn: der Bolkskönige, der Geer-Tänen aus den Tagen der Vorzeit.3 Lehld, der Sohn Scefs, der VaterBeownlfs, Herrscher der Schweden.Seine Nachkommen sind die Scyldinge.L es wird auch ergänzt: aläoreearo —großen Kummer. 5 Beinamen Gottes.6 es wird auch ergänzt; §uma— ein junger Mann.