Ausklingen des Mittelalters
_ 79 _
XV. Jahrh., Ende. XVI. Jahrh., Anfang.
Kaiser Maximilians „Theuerdank" (1517).
Oo cwrdannckdersUm einem Kregscheffdurch dielisi Vnfako vordem puifer verdorben sein»
smcMagc
Ein jach dauonEr n
ccdarauftaanoch nachcßinxu
MS
WOWM
SAWlillM/Lil
Eine Seite aus der ersten Ausgabe des „Thcucrdank" von 1517.
Nach dem Exemplare der k. k. Hofbibliothck in Wien. — In der Mitte des Schiffes steht Maximilian (Theuerdank), links ist die allegorische Figur des Unfalls, des bösen Schicksals, welche ihn durch allerlei „Gefährlich-keiten" verderben will; rechts aus dem Schiffe ist sein guter Engel, der ihn aus allen Gefahren glücklich hervorgehen läßt. Maximilian sollte durch Pulver, welches im Schiff in einem Sacke verborgen war, in die Luftgesprengt werden. Eine brennende Lunte war auf den Pulversack schon gefallen, schon glimmte der Sack, da wird noch rechtzeitig die Gefahr bemerkt und das Unglück verhütet.