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1749—1832. Goethe.
1772 Mai—September: Aufenthalt in Wetzlar (Wertherzeit).
Charlotte Bnff.
Pastellgeniälde im Besitze des Herrn Georg Kestner in Dresden, Lottes Enkel. Dirccte Wiedergabenach einer von demselben für den Bilderallas überlassenen Originalphotographie. Die hier gegebenenUnterschriften Lottes und Kestners sind voll deren Heiratsvertrage.
Charlotte Sophie Henriette Bnff, geb. in Wetzlar 11. Januar 1753,Tochter des Ordensamtmannes Bnff und seiner Frau Magdalena Ernestine geb.Fehler. Goethe lernte sie kennen am 9. Juni 1772, als er sie zum Balle nach Vol-pertshausen abholte; er sah sie nach der Wetzlarer Zeit noch einmal in Weimarim Jahre 1816 wieder. Sie starb als Kestners Witwe den 16. Januar 1828in Hannover.
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. Johann Christian Kestner.
Ölbild im Besitze von Lottes Enkel, des Herrn Georg Kestner in Dresden, veröffentlicht in dem Werkevon Wilhelm Herbst: „Goethe in Wetzlar". Mit Genehmigung des Verlegers. (Ist wohl Nachbildung einerfrüher erschienenen Lithographie von Int. Giere in Hannover).
Joh. Christian Kestner, der Albert im „Werther", geb. 28. August1741 zu Hannover, hatte 1762 — 1765 in Göttingen Jura studiert, war seitMitte Mai 1767 in Wetzlar als Secretär der Bremischen Subdclegation derReichskammergerichtsvisitation, Lottes Verlobter (seit 1768). Er heiratete Lottenam 14. April 1773. Später Archivsecretär, Vicearchivar, Hofrath, Lehensfiscalund Kammerconsulent in Hannover, starb er zu Celle den 24. Mai 1800.
Silhouette Goethes,
Welche er am 31. August 1774 aus Frankfurt an Lottenach Wetzlar schickte. (Rollet Vl; vergl. Zarncke imLitter. Centralblatl, 1881, Nr. 22, Sp. 778.) — Originaljetzt im Kcstuerarchive zu Dresden, welches dermalenLottes Enkel, Herr Georg Kestner besitzt. Hier findensich noch viele Goethe-Werther-Neliquien vor. — Ausdem Werke von A. Kestner: „Goethe und Werther"(1854).
Silhouette vou Lotte Busf,
gehängt hatte. — Original jetzt gleichfalls im Kestner-archive zu Dresden. Es ist durch den Kanzler F. vonMüller, welcher es als Testamentsvollstrecker Goethes er-halten hatte, wieder in Kestuerschen Besitz übergegangen.— Aus dem Werke vou W. Herbst: „Goethe in' Wetzlar"(Gotha, F. A. Perthes, 1881 ).
Beide Silhouetten sind in Originalgröße der erwähnten Vorlagen wiedergegeben. Leider war es, trotz wiederholtemVersuche nicht möglich, photögrap'hische Neuaufnahmen der Originale züm Zwecke der Wiedergabe zu erlangen.
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Werther als Knabe.
Zeichnung im Besitze von Lottes Enkel Georg Kestner in Dresden. Dirccte Wiedergabe einer von diesemsür den Büderatlas überlassenen Originalphotographie. Auf die Autorität des Herrn Besitzers hin wirddiese Zeichnung hier als Werther im Knabenalter gegeben.
Karl Wilhelm Jerusalem, Goethes „Werther", geb. 21. März 1747zu Wolfenbüttel. Goethe hatte ihn schon in Leipzig, als sie dort studierten, flüchtigkennen gelernt. Seit September 1771 war er als Secretär der Braunschwcigisch-Wolfenbüttelischen Subdelcgation bei der Kammergerichtsvisitation in Wetzlar underschoß sich in Wetzlar in der Nacht vom 29. auf den 30. October 1772 aus un-glücklicher Liebe zur Frau des Kurpfälzischen Gesandten Herd. — Lessing gab 1776>cine „Philosophischen Aufsätze" heraus.