1749 — 1832 .
H> 206 -H
Goethe.
Italienische Reise bis zum Zusammenwirken mit Schiller (1788—1794).
E g M v v t.
Ein Trauerspiel
in fünf Aufzögen.
Von
Goethe.
Achte Ausgabe.
Clärchens Lied: „Freudvoll und leidvoll" aus dem „Egmout" (dritter Aufzug).
Aus der in der konigl. Bibliothek zu Berlin aufbewahrten Originalhandschrist.
Leipzig,
bey Georg Joachim Göschen,r?88.
SW
Titel der ersten Scparatausgabc des „Egmout", 1788.
(Gleichzeitig erschienen in: „Goethes Schriften". Fünfter Band, 1788.) — Noch in der letzten Zeit seinesFrankfurter Aufenthaltes, Herbst 1775, arbeitete Goethe am „Egmont". Namentlich 1778, 1779, 1781dichtete er weiter daran. Die Hauptarbeit fällt in die Zeit des Römischen Aufenthaltes vom Juni bis Sep-tember 1787. Die erste Aufführung auf der Weimarer Bühne (1791) hatte wenig Erfolg; erst in SchillersBearbeitung (1796) errang Egmont mehr Beifall.
Torquato Tasso.
Ein Schauspiel.
Johanne Christiane Sophie Vulpius,
Goethes Frau, geb. zu Weimar 1. Juni 1765, gest. daselbst den 6. Juni 1816. Ölgemälde von Naabeaus dem Jahre 1810, nach Originalphotographie aus der Goethe-Sammlung des Herrn Professor Dr. Zarnckein Leipzig, direct wiedergegeben.
Don
Goethe.
M-SZ
Wichtigste Daten aus Goethes Leben 1788—1794.
Italienische Reise bis zur Bekanntschaft mit Schiller.
1788, 22. Juni: Ankunft in Weimar; Entlastung von amtlichenGeschäften (Aufsicht über die Anstalten der Künste und Wissenschaftenund über das Bergwesen verblieben ihm); im Juli: Verbindung mitChristiane Vulpius; allmähliche Erkaltung der Beziehungen zu Frau vonStein. — „Künstlers Apotheose"; Fortsetzung des „Tasso"; „RömischeElegien". — 1789, 10. Februar: Mitglied der Berliner Akademie derKünste; Vollendung des „Tasso"; 15. December: Geburt des SohnesJulius August Walther. — 1790: Im Frühjahre Reise nach Venedig,um die Herzogin Amalie abzuholen; „Venetianische Epigramme"; Juli bisOctober in Schlesien; Beendigung der „Schriften" mit Band VIII (hierin:„Faust", ein Fragment); Redaction der „Römischen Elegien"; „Meta-morphose der Pflanzen"; erster Entwurf der „Farbenlehre". — 1791:Übernahme der Oberleitung desWeimarer Hoftheaters (im Mai); „Beiträgezur Optik" I, „Der Groß-Cophta" beendet und aufgeführt. — 1792:Schenkung des Hauses; im Spätsommer und Herbst: Campagne inFrankreich, Besuch bei Jacobi. — 1793, Mai—Juli: mit dem Herzogeim Belagerungsheere vor Mainz. — „Reineke Fuchs"; „Der Bürger-general"; „Optische Beiträge" II, Fortsetzung der „Farbenlehre". —1794: Umarbeitung des „Wilhelm Meister" (jetziges Buch I II).
W-eZ
A echte Ausgabe.
Leipzig,
bey Georg Joachim Göschen,
l 7yo.
Erste Separatansgabe des „Tasso", 1790.
(Gleichzeitig mit: „Goethes Schriften". Sechster Band, 1790.) Entstanden seit 1780; vollendet im Juli 1789,zuerst aufgeführt in Weimar am 16. Februar 1807.