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1749—1832. -Goethe.
Letzte Lebensjahre (1824—1827).
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Festschmuck des Stadthaussaales au Goethes Jubiläum zu Weimar den 7. November 1825,
zur Feier des Tages, an welchem er vor 50 Jahren in Weimar eintraf (s. Seite 201). Gering verkleinerter Kupferstich von C. Ermcr aus dem Werke „Goethes goldener Jubeltag", Weimar 1826. — Am Fries der vierSeiten des Saales war-in Kränzen mit goldener Schrift angebracht: „Faust", „Götz von Berlichingen", „Egmont", „Geschwister", „Jphigenie", „Egle und Eridon", „Tasso", „Epimenides", „Eugcnie", „Erwin und Elnüre",„Claudine", „Jery und Bätely", „Stella", „Mitschuldigen", „Lila", „Fischerin", „Clavigo", „Groß - Cophta", „Achilleis", „Episteln", „Neinckc Fuchs", „Lieder", „Tivan", „Elegien", „Hermann und Dorothea",„Balladen", „Geheimnisse", „Carnevals Maskenzüge", „Pandora", „Dichtung und Wahrheit", „Werther", „Wilhelm Meister", „Ottilie", „Wanderjahre", „Kunst und Alterthum".
Goethe.
Gemalt im August 1826 von dem Braunschweiger Maler LudwigSebbers auf eine fetzt in der großberzogl. Bibliothek zu Weimarbefindliche Porzellantässe. Nach mehreren Originalphotographicenumgezeichnet; vergrößert. (Rollet XOI.)
Wichtigste Daten aus Goethes Arbeit1824—1827.
1824: Vorbereitung der Herausgabe desBriefwechsels mit Schiller; Heft XIII von „Kunstund Alterthum"; Heft VI „Zur Morphologie undRaturwissenschast"; „Über Serbische Lieder"; ver-gleichende Knochenlehre. — 1825, 22. März:Brand des Weimarer Theaters, Neubau nachdem früher mit Coudray gemachten Entwürfebegonnen, aber bald nach anderem Plane fort-geführt; 8. Sept.: 50 jähriges Regierungsjubi-läum Karl Augusts; am 7. Nov. Goethes golde-ner Jnbeltag. — Fortsetzung von „Dichtung undWahrheit" (Band IV),,(Faust", „Wanderjahre";„Kunst und Alterthum" XIV; Beginn derHerausgabe der Werke in 40 Bänden (1880).
— 1826: Bestimmung von Schillers Schä-del („Gedicht bei Betrachtung von SchillersSchädel"); „Löwennovelle"; Arbeiten an „Wan-dcrjahre", „Faust"; „Kunst und Alterthum" XV.
— 1827, 0. Januar: Frau von Stein stirbt;1. Februar: Besuch des Kronprinzen FriedrichWilhelm (IV.) und am 4. Februar des Prinzen(Kaisers) Wilhelm, 28. August des Königs Lud-wig von Baicrn; Aufenthalt in Ettersburg undJena; 29. Nov.: Geburt der Enkelin AlmaSedina Henrietta Cornelia; Arbeiten am „Faust"und den „Wauderjahren"; Studien über Fran-zösische, Chinesische, Serbische, Böhmische, Ita-lienische Litteratur; Aufsatz: „Neueste DeutschePoesie"; „Kunst und Alterthum" Heft XVI.
Eigenhändiges Stammbuchblatt von Goethe snr den k. k. Schauspieler dcS Wiener Hof-
burgthcatcrS Karl la Röche.
Nach dem Originale des Freien deutsche» HochstifteS iu Fraulfurt. (Fehlt in den Goethe-Ausgaben; ist aber schon gedrucktbei E. Mautner, „Karl la Röche, Wien 1873", Seite 23.)
Goethe.
Diese Carricatur ist von Tau. Maclise auf Grund der Schreincrschen Lithogravhie desSlielerscheu Bildes (S. 215) zugleich mit Benutzung einer rohen Skizze von Thackeraygefertigt, wie Zarncke in der Münchener Allgemeinen Zeitung, 1885. Beilage Nr. 267 vom16. Sept. nachgewiesen. — Nach der in Fräsers Llüxarlns, März 1832 erschienenenLithographie, gering verkleinert. Die Unterschrift: 'IllL LDIttOÜ 01' »1'L1I8'1- ist fort-gelassen. (Rollet LVI.)