1759—1805
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Schiller.
Schwestern Luise und Nanuette, Schillers Jugend bis zur Aufnahme in die Militärakademie (1759—1773).
Schillers Silhouette.
Ältestes erhaltenes Bild Schillers (etwa aus der Zeit1772—1773), aus dem Nachlasse seiner SchwesterChristophine, vermählten Reinwald stammend; setztim Schillerarchive auf Schloß Greifenstein. — NachOriginalphotographie.
Luise Schiller.
Kupferstich von W. Hofmann nach einem Miniatur-Aquarellbilde, früher im Besitze derFrau Emilie von Gleichen-Rnßwurm. — Aus dem Wiener Schillerbuche des Dr. KonstantWurzbach von Tannenberg, Tafel XVI. Vergrößert, umgezeichnet.
Nanuette Schiller.
Gemalt von L. Simanowitz 1794. Original im Schillerarchive zu Schloß Greifenstein.Nach Originalphotographie umgezeichnet.
Luise Dorothea Katharina, Schillers jüngere Schwester, geb. 28. (24.?)Januar 1766 in Lorch, verheiratete sich den 20. October 1799 mit dem Magisterund Stadtpfarrer Johann Gottlieb Frankh (geb. 20. December 1760, gest. 23. Ja-nuar 1884 zu Möckmühl) und starb den 14. September 1836 in Möckmühl.
Nannette, Schillers jüngste Schwester. Ihre Taufnamen sind: Karo-line Christiane, in der Familie wurde sie Nannette und Nane genannt. Sie istden 8. September 1777 auf der Solitude geboren und starb daselbst unverheiratetden 28. März 1796. — Außerdem hatte Schiller noch zwei andere, früh verstor-bene Schwestern: Maria Charlotte, geb. 20. November 1768, gest. 29. März 1774;Beata Friederike, geb. 4. Mai 1773, gest. 22. December desselben Jahres, beidegeboren und gestorben in Ludwigsburg.
Gratulationsgedicht Schillers an seine Eltern auf Neujahr 1769.
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Eigenhändige Niederschrift des Knaben. Im Originale steht noch auf demselben Bogen die lateinische Übersetzung des Gedichtes in Prosa. Das deutsche Gedicht ist im Originale ohne Unterbrechung fortgeschrieben undsteht die Unterschrift mehr rechts als in dieser Nachbildung, in welcher diese Trennungen durch den Raum geboten waren. — Nach dem im Schillerarchive auf Schloß Greifenstein aufbewahrten Originale. (Dieses Gedicht
ist vielleicht ein von Schiller nur niedergeschriebenes, nicht auch von ihm verfaßtes, damals übliches Gratulationsgedicht.)
Wichtigste Daten aus Schillers Leben 1759—1773.
Johann Christoph Friedrich Schiller, ist geboren 10. November1759 in Marbach. 1762 gicng die ganze Familie zu dem nach Ludwigs-burg versetzten Vater, 1764 nach Lorch; hier erzog den Knaben der PfarrerMoser (Vorbild des ehrwürdigen Pfarrers Moser in den „Räubern").
1766 Rückkehr nach Ludwigsburg, wo er bis Ende 1772 (beim Mag. Iahn)verblieb und die dortige dreiklassige Lateinschule durchmachte. Seine Absichtwar, Theologe zu werden; in diese Zeit fällt der Entwurf des Trauerspieles„Die Christen".
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