1759—1805
o 225 ->
Schiller-
Freundschaft mit Körner, Aufenthalt in Dresden (1786—1787).
Dom Karlos
Jnfant von Spanien
von
Friedrich Schiller.
Leipzig,
hei Georg Joachim Göschen
1787-
Titel der ersten Ausgabe von Schillers „Don Carlos" 1787.
Nach dem Exemplare der königl. Universitätsbibliothek zu Berlin, aus der Kaiser Wilhelm-Stiftung (Ver-mächtnis des konigl. sächsischen Negierungsrathes Dr. zur. C. G. Wenzel). An keinem Stucke hat Schillerso lange gearbeitet und so viel verändert als am „Don Carlos". Durch den Intendanten der Mann-heimer Bühne, Heribert von Dalberg, erhielt er 1782 die erste Anregung zu diesem Drama; eine Novellevon St. Real bot den Stoff. Das Stück wurde 1783 wenig gefördert, 1784 einzelnes in Iamben be-arbeitet. 1785 wurde in Leipzig, Gohlis, namentlich in Körners Gartenhause bei Loschwitz, eifrigdaran gearbeitet; erst im Anfange des Jahres 1787 war es fertig. Zuerst aufgeführt in Mannheimam 8. April 1788. Im Druck erschienen einzelne Fragmente seit 1785 in der „Thalia"; die ersten dreiActe sind ebendaselbst veröffentlicht. Die erste vollständige Ausgabe, deren Titel hier wiedergegebenist, brachte den vierten und fünften Akt zum ersten Male. Die Ausgabe von 1801 ist sehr verändert undgekürzt; weitere Kürzungen erfuhr die letzte Bearbeitung von 1805.
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Schiller etwa im 26. Lebensjahre.
Ölgemälde, gemalt wahrscheinlich von Reinhard im Sommer 1785. Aus dem Besitze des Dichters AdolphNötiger stammend, nur in fast unbekannt gebliebener mangelhafter Lithographie von Schlick bisher ver-öffentlicht. Original jetzt im Besitze der Verlagshandlung, verkleinert direct wiedergegeben. Ausschnitt.
K-K
Wichtigste Daten aus Schillers Leben 1786—1787.
1786: Historische Studien; im October Verhandlung mit Schröderin Hamburg wegen Übernahme der Stelle eines Theaterdichters; Arbeitenam „Don Carlos". 1787: Neigung zu Henriette von Arnim; endlicheFertigstellung des prosaischen und poetischen „Don Carlos"; Abreisevon Körners 20. Juli (nach Weimar).
B-ZZ
Anfang des dritten Aktes des „Don Carlos", Concept aus dem Jahre 1784 von Schillers Hand.
In der zweiten Bearbeitung verwarf Schiller diesen Ansang wieder. — Aus dem Schillerarchive auf Schloß Grcisenstcin.
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