1759 — 1805 .
Schiller.
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Jenaer Professur; Zusammenwirken mit Goethe (1794—1796).
W-B
Wichtigste Daten aus Schillers Leben 1794—1796.
1794: 21. Juli, Goethe bei Schiller in Jena, welchewechselseitigen Besuche sich bis zu Schillers dauernder Über-siedelung nach Weimar fortsetzten. Schöpferisches Zusammen-arbeiten, wechselseitiger Einfluß. Gründung der „Hören",worin ihre ästhetischen Ansichten vertreten werden sollen. An-griffe gegen die „Hören", namentlich durch Nicolai. Hier-gegen von beiden die „Leinen" verfaßt (1795). Rückkehr zurDichtkunst: „Reich der Schatten"; „Ideal und das Leben":
„Der Spaziergang" (1795 September); „Klage der Ceres"(1796); „Die Botivtafeln" (1796); Geburt des Sohnes ErnstFriedrich Wilhelm 1. Juli 1796 in Jena.
Schiller, Silhouette ungefähr aus dem Jahre 1795.
Nach den: im Besitze der Frau von Fritsch, geb. von Herda, befindlichen Originale.Hier zum ersten Male veröffentlicht.
Die Hören
eine Monatsschrift
herausgegeben von Schiller
Erster Band.
ß Tübingen
Z in der I. T. Cottaischen Buchhandlung
Z i 7 S
- Titel des ersten Bandes der „Hören" von 1795.
- Nach dem Exemplare der Marbnrger Universitätsbibliothek. — Sie erschienen von 1796—1797 und ent-
- halten die wichtigsten kunstphilosophischen Abhandlungen Schillers, namentlich: „Über die ästhetische Er-^ Ziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen"; „Die schmelzende Schönheit", Fortsetzung dieser Briefe;
- „Die sentimentalischen Dichter", und Fortsetzung: „Beschluß der Abhandlung über naive und sentimen-^ talische Dichter, nebst einigen Bemerkungen über einen charakteristischen Unterschied unter den Menschen".
- Mitarbeiter waren unter anderen Goethe, Herder, W. von Humboldt.
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Aus der Tcnicnhandschrift (1796).
Niederschrift vo» Schiller, die Korrektur „Nekrolog" von Goethe. — Nach den im Besitze der Frau Dr. Boas iu Weimar befindlichen Blättern der Originalhandschrist. (Goethes Lenienmanuscript siehe oben
Seite 207.) — Die „Leinen" erschienen in dem von Schiller herausgegebenen Musenalmanache für 1797 (Lenienalmanach).