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XIX. Jahrhundert, zweites Drittel.
Religiöse Dichtung.
König Johann von Sachsen (1801—1873), Annette von Droste-Hülshoff (1797—1848).
Nebenstehend:
Der Anfang vonKönig JohannseigenhändigerDante-Übersetzung.
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Annette von Droste-Hülshoff.
Nach Originalphotographie eines im Besitze ihres Freundes Leviu Schückmg befindlich..gewesenen Öl-gemäldes umgezeichnet. Durch die Güte des Fräulein Theo Schückmg, welche dieses Ölbild für denBilderatlas photographieren ließ.
Aus der auf der konigl.Bibliothek zu Dresden auf-bewahrten Originalhand-schrift.
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König Johann von Sachsen.
Holzschnitt von Professor Bürkner nach einer Albert'schen Photographie. Aus dem bei Wilhelm Bauschin Dresden erschienenen Werke: „Johann König von Sachsen von Dr. v. Falkenstein". Nach dem Ur-theile des langjährigen Privattibliothekars des Königs, des Herrn Hosrathes Dr. I. Pekold, das beste Bild
des Köm'gS.
Johann König von Sachsen, Sohn des Prinzen Maximilian, geb.12. December 1801 zu Dresden, folgte seinem Bruder Friedrich August II. am9. August 1854 als König nach, starb zu Pillnitz bei Dresden den 29. October1873. — Sein poetisches Hauptwerk ist die Übersetzung „Dante Alighieri's Gött-liche Comödie", welche er unter dem Namen Philalcthes seit 1828 herausgab.
Anna Elisabeths Franziska Adolfine Wilhelmine Luise Marie F-reiinvon Droste-Hülshoff, geb. 12. Januar 1797 auf dem väterlichen Gute Hüls-hofs bei Münster, erhielt hier und auf Ruschhaus, dem Witwensitze der Mutter,eine umfassende wissenschaftliche Erziehung, hatte Gelegenheit, auf Reisen vielfachelitterarische Beziehungen anzuknüpfen, lebte im letzten Jahrzehnt ihres Lebens fastausschließlich bei ihrem Schwager, dem als Germanisten bekannten Freihcrrn vonLaßbcrg (Meister Sepp von Eppishnscn) auf Schloß Meersbnrg am Bodensee,wo sie am 24. Mai 1848 starb. — „Gedichte" (1888, 1844); „Das geistlicheJahr" (1851); „Letzte Gaben" (1860). Hierunter: „Gewitter", „Haidcbilder",„Der Geicrpfiff", „Die Vergeltung", „Der Fundator", „Der Graue", „DieSchlacht im Locncrbrnch", „Die Woche eines Landgcistlichen".