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Uns aber hat nach neuer Frucht gelüstet,
Und andre sind die Waffen, sind die ThatenAls jene, darin deine Zeit sich brüstet.
Verlassen stehn die heimischen Penaten,
Die Scholle heißt uns nicht mehr Vaterland,
Und statt nach Herrschern zählen wir nach Staaten.
Ein schneidend Schwert liegt blank in unsrer Hand,
Die schärfste Wehr, die je ein Held geschwungen,Das Wort, das die Idee sich frei erfand.
Du selber bist ein Mann der Neuerungen;
Der ächte Demiurg ward deine Presse,
Die einige Macht, von keiner Macht bezwungen.
Hörst du sie hämmern, die Dämonen-Esse,
Und wie es drinnen pocht aus den Geschossen,
Den Keulen der modernen Herkulesse?
Wähnst du, vergeblich sei das Blut geflossenVon Tausenden, die für ihr Zion starben,
Eh' sie den Honig Kanaans genossen?
Zähl' aus den Stirnen des Gedankens NarbenUnd tiefer als vom Schwertstreich, jene Wunden,Die roth-getränkt des Banners Siegessarben!
Krank ist die Zeit; doch glaub's, sie muß gesunden,Nicht Alter lallt aus ihren schweren Wehen,
Nein, Jugend, so an Altes noch gebunden.
Einst zog's die Väter, die wir nicht verstehen,
Nach Osten hin, zu Salems frommen Zinnen,
Und wo auf Golgatha die Kreuze stehen;
Wohlan, auch uns ist etwas zu gewinnen,
Ein heilig Grab, das man uns weggenommen,
Und der Messias schläft, die Freiheit, drinnen.