99
22 .
V.
Umsonst! Es nimmt das reine ElementDen Leib nicht auf, der sich mit Schuld beladen,Das Mal, das mir aus Stirn und Achseln brennt,Wäscht keine ab der kosenden Najaden.
Zu ihrem Sklaven prägte mich die Welt,
Ich naschte von der Frucht der Hesperiden;
Nun scheucht mich's fort, wo's eben noch mich hält,Selbst Meer und Eiland geben keinen Frieden.
Gern hätt' ich meinen Stab hier eingepflanzt,
Zu sehen, ob der dürre grünt' und trüge,
Im rothen Wasser lustig mitgetanztUnd mich zur Ruh' gesetzt und zur Genüge.
Es soll nicht sein, die Welle stößt mich aus,
Der Felsen will den Gleitenden nicht tragen;
So leb' denn Wohl, du räuch'rig Fischerhaus,
Das mich geborgen hat in stillen Tagen!
7