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II.
Frei ist die Kunst, allein, fürwahr! nicht frei wie ein No-madenzelt,
Das man vom Jfarstrande flugs hier an der Spree Gestaden
stellt;
Sie schießt, ein stolzes Prachtgewächs, aus jeder Scholle nicht
hervor
Und ist fo gut wie Königthum eine Von-Gottes-Gnaden-
Welt.
Soldaten lasten sich zur Noth erziehen und Geheime Räth',
Wenn nur die rechte Meisterhand den gold'nen Puppenfaden
hält.
Doch Dichter wuchern nicht empor, wo man verleg'nen Saa-
men streut,
Zumal wenn er in Sand herab und steinig-harten Pfaden
fällt;
Und Maler lieben nicht zu geh'n, wo ihnen rings aus jedem
Schritt
Ein kritisch-lautes Köterlein heimtückisch um die Waden
bellt;