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Was willst Du in den engen Bergen,
Auf diesen See'n voll Grabesfrieden,Genüber jenen Menschen-Zwergen,
Von Deines Gleichen abgeschieden?
Du selbst ein Gletscher, ragest mächtigDoch kalt und einsam in die Höh'
Und spiegelst Dich mild und bedächtigIn Deiner Lieder grünem See.
Komm, flieh' ein Land, wo sich die DichterVerläugnen müssen und verstecken,
Wo Mönchsgezücht und HosgelichterDen Staub an Kreuz und Szepter lecken,Wo nur die sinnliche BegierdeNach neuen Opfern täglich schmachtet,
Und was sonst gilt als Volkes ZierdeZertreten Wird und roh verachtet.
Die Seele gieb, die zweifellkranke,
Nur preis den Strömungen des Lebens!Erhellen wird sich Dein GedankeIm Spiegel des verwandten Strebens,
Du wirst nicht säen blos, auch ernten,
Dein Ruhm tritt für die Heimath ein,
Und die Dir jetzo die Entfernten,
Sie werden Deine Nächsten sein!
Schütt'le den Staub von Deinen SchwingenUnd eil' dem Bann dich zu entraffen,
Du sollst uns noch was anders singenAls immer Faust und Papst und Pfaffen!