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„zufrieden sein mich dabei zu finden, in Betracht der Liebe,„die ich zu Eurem Haufe trage." — Er könnte es zufriedenfein; warum ist er es denn nicht? — In Betracht der Liebe,die er zu unser'm Hause trägt; er zeigt dadurch, daß erfeine eigene Scheuer lieber hat, als unser Haus. Laßt michweiter seh'n.
(Liest.)
„Das Unternehmen, das Ihr vorhabt, ist gefährlich." —Ja, das ist gewiß: 's ist gefährlich den Schnupfen zukriegen, zu schlafen, zu trinken; aber ich sage Euch, MhlordNarr, aus der Nessel Gefahr pflücken wir die BlumeSicherheit. —
(Liest weiter.)
„Das Unternehmen, daS Ihr vorhabt, ist gefährlich; die„Freunde, die Ihr genannt, ungewiß; die Zeit selbst unpäß-lich; und Euer ganzer Anschlag zu leicht für das Gegen-gewicht eines so großen Widerstandes." — — Meint Ihr?meint Ihr? So meine ich wiederum: Ihr seid ein einfältiger,feiger Knecht und Ihr lügt. Lobt doch der Erzbischof von2)ork unsern Anschlag und die ganze Anordnung des Unter-nehmens.
(Den Brief zerknitternd und einsteckend.)
Blitz! Wenn ich jetzt bei dem Schurken wäre, so könnte ichihm mit seiner Frauen Fächer den Kopf einschlagen. —Aber nein, mir selbst möchte ich Maulschellen geben, daß icheinen solchen Milchbrei zu einer so ehrenvollen Unternehmunghabe bewegen wollen. Zum Henker mit ihm! Er mag'sdem Könige sagen. Wir sind gerüstet. Ich will noch dieseNacht aufbrechen.
(Lady Percy tritt auf.)