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Franz Dingelstedt's Sämmtliche Werke : Erste Gesammt-Ausgabe in 12 Bänden
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Falstaff.

ünd so halte ich meine Rede.

(Mit höchstem Pathos der alten Tragikomödie.)

Tretet bei Seit', Ihr Großen.

Wirthin.

Das ist ein prächtiger Spaß, mein' Seel'!

Falstaff.

Weint, holde Fürstin nicht! Vergeblich träufeln Thränen.

Wirthin

O Jemine, waS er sich für ein Ansehen gibt!

Falstaff.

O Gott, Herrn! bringt hinaus mein bang' Gemahl;denn Thränen stopfen ihrer Augen Schleußet!.

Wirthin

O prächtig! Er macht es den Lumpen-Komödianten sonatürlich nach, wie man was sehen kann.

Falstaff

(in natürlichem Tone, halblaut).

Still, gute Bierkanne! Still, Frau Schnaps!

(Weder im Tone des Königs Heinrich.)

Heinrich, ich wundere mich nicht bloß darüber, wie Du DeineZeit hinbringest, sondern auch, in welcher Gesellschaft Dulebest; denn wiewohl die Kamille, je mehr sie getreten wird,um so schneller wächst, so wird doch die Jugend, je mehrman sie verschwendet, um so schneller abgenutzt. Soll derSohn Englands ein Dieb werden und Beutelschneider d Esgibt ein Ding, Heinrich, wovon Du oftmals gehört hast, unddas Vielen in unserm Lande unter dem Namen Pech bekannt