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Ihr könnt Euch nicht in Herzogthümer schwärmen.
D'rum schickt er, angemessen Eurem Geist,
(Auf einen Wink des Gesandten kommen zwei Pagen, eine zierliche Truhevor Heinrichs Thronsessel niedersetzend und gleich wieder abgehend.)Euch dieser Truhe Schatz und heischt dasür,
Ihr wollet sernerhin die HerzogthümerNicht von Euch hören lassen. So der Dauphin.
(Der Gesandte schließt mit einer riefen Verbeugung. Seine Rede wird vonden Lords mit drohenden Blicken und Geberden begleitet.)
(Pause.)
König Heinrich
Der Schatz, mein Oheim?
Exeter (vorgehend, die Truhe öffnend).
Federbälle, Herr-Alle (wirr durch einander).
O Schmach und Hohn! Empörung! Rache, Herr!
(Die englischen Lords greifen nach ihren Degen, treten vor u. s. w.König Heinrich winkt Ruhe und spricht, mit ganz unbewegtem Ton,im Verlauf der Rede aber sich mächtig steigernd.)
König Heinrich.
Wir freu'n uns, daß der Dauphin mit uns scherzt;
Habt Dank sür Eu're Müh' und sein Geschenk.
(Auf ein Zeichen des Königs heben zwei Boten die Truhe auf und haltensie ihm knieend auf seines Thrones Swfen vor. Er nimmt spielend einpaar Bälle heraus und fährt fort.)
Sobald wir zu den Bällen die RaquettenErst ausgesucht, so wollen wir in Frankreich,
Mit Gottes Gnad' in einer SpielpartieUm seines Vaters Krone mit ihm ballen.
Sagt ihm, er ließ sich ein mit solchem Schläger,
Daß dieser Bälle Flug die Eb'nen Frankreichs