Anmerkungen
zu
Heinrich dem Fünften.
1) Erinnerung an die Schlacht von Crecy 25. August 1846. Inderselben siegte Eduard III., Heinrich's V. Urgroßvater, von welchem dieserseine Ansprüche auf Frankreich herleitete und dessen Sohn, der schwarzePrinz, damals 16 Jahre alt, über eine ungeheure Uebermacht der Frau-,zosen unter Philipp IV. Crecy liegt in der alten Grafschaft Ponthieu, demheutigen Departement Somme.
2) Die Oriflamme, üamma, ein Panier, fünfzipfelig, roth mitgrünen Seidenquasten, an einer goldnen Lanze. Ursprünglich die Kirchen-sahne der Abtei von Saint-Denis, dann Kriegsfahne der französischenKönige, in den englischen Kriegen zum letzten Mal gebraucht.
3) In der Westminster-Abtei ließ Heinrich V. Richard II., der zuLangley in Hartfordshire still bestattet worden, unter einem prachtvollenGrabmal feierlich beisetzen.
4) Nach den Chronisten trug Heinrich bei Azinconrt einen Helm vonpolirtem Stahl, zum ersten Male mit der Bügelkrone, reich in Perlen undSteinen verziert; über dem Harnisch einen Wappenrock, worauf, gevier-telt, die drei Löwen Englands und die drei Lilien Frankreichs. Er undsein Gefolge waren prächtig beritten. Die Königsfahne mit schwerem Gold-Rerrath wurde ihm vorgetragen.
5) Nach Holinsheds Chronik erfolgte die Begegnung in der Peters-kirche. Die Herausgeber Shakespeare's substituiren das Rathhaus. AlsTag der Zusammenkunft wird der 21. Mai 1420 genannt. Die Ver-mählung fand statt am Sonntag Trinitatis, 3. Juni 1420; die KrönungKatharina's als Königin von England am 24. Februar 1421.
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Pierer'fche HofbuchSrnckerei. Stephan Geivel L Co. in Altenburg.