I.
Ueber den Gott in der Geschichteund im Leben.
Wer mit Göthe sagt, das Schicksal willgewöhnlich mit vielem nur wenig: dem ist „dieWeltgeschichte ein Weltgericht," aber eines, daSunaufhörlich verdammt und sich mit.
Allerdings blickt die Vergangenheit uns sograusend an, wie ein aufgedeckter Meeresbo-den, welcher voll liegt von Gerippen, Untre-ren / Kanonen, modernden Kostbarkeiten undverwitternden Götterstatuen. Es möge dennhier ein Geist, der sich au der Vergangenheitnoch blutiger abquält als andere an der Gegen-wart, seine Klage über den Weltgang recht aus-sprechen. DaS Gleichnis vom Meere (wirder sagen) reicht weit genug; wir schiffen und
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