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mit Sklaven und Königen; wiewvl freilich auchjeder Handel da wegfällt, wo die Tapferkeitalles umsonst bekommt und weggibt.
Ueber die Zwang- und Nothwesten derKnechtschaft, in welche jetzt einige Schriftstelleruns wie Wahnsinnige stecken, laßt uns schwei-gen aus Schmerz oder Verachtung! Lieber binich Linguet in der Bastille als vorher ein Linrguet, als ihr Lvbredner; denn alle Sklavereibesieht blos in der Liebe derselben; und einSokrates thront im Kerker. Wt der Mengeists freilich anders, eben ihres Namens wegen,sie vergiftet sich in der schwarzen Hole des Des-potismus gegenseitig. Daher bisher die größtenStaaten Despotieen waren oder wie Rom wur-den; nur der neueste nimmt sich durch selteneVerhältnisse davon aus. Mit dem Bambus-rohr, womit der oberste Chinese oder MandarinBücher und Dekrete ausfertigt, schlägt der chi-nesische Kaiser ibn zum traurigen Ritter undmehr als hundert Millionen Menschen zu einerSchaafheerde herunter.
Bei den Persern durfte man, wenn manopferte, von den Göttern nichts für sich allein.