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ständen die Völker ganz anders, und stär-ker da.
Wie viel mehr hat das kleine friedlichereAthen für die Welt gethan, als das würgendeRiesen-Rom! Nur viel hatte die Wölfin Romgegen die Welt in ihrem geifernden Toll-Wer-den gethan, und ihr Wunden nach Wundengerissen, hatte Gott nicht dagegen Christen-thum und den Norden geschickt. Starke sichselber die Kraft im Kriege, so reibt wenigstensdie andere feindliche auf, die sich auch starkenwollte; hingegen im Frieden bewegen Kräftesich an Kräften nur höher, keine wird einge-sargt, sondern das ganze geistige Uhr-Spielwindet sich selber zu immer länger» Zeiten-Schlägen auf.
Wenn sonst die Kriege, z. B. Alexanders,der Kreuzzieher, Säe- und Dreschmaschine derWissenschaften waren: so legen sie jetzt dieStreitaxt an den Erkenntnisbaum , indeß derFriede den Baum abernten würde, ohne ihnumzuhauen, und ihn wohlfeiler düngen undtreiben könnte, als mit cingegrabncn Leichen.Allerdings mag die Volker-Entwicklung, so wie